Über die GartenCoop

Klimagerechtigkeit und Viehhaltung in der Gartencoop

Grafik Vieh

Die Tierhaltung produziert heute eine riesige Menge Treibhausgase [1]. Mit 18% der Gesamttreibhausgasemissionen übertrifft die Tierhaltung den Transportsektor (14%). Rechnet man die ganzen Emissionen der sogenannten Landnutzungsänderung (z.B. Regenwaldzerstörung) hinzu, dann liegt der Beitrag zum Klimawandel noch viel höher.

Bei der GartenCoop mitmachen

Um Mitglied zu werden müsst ihr das Beitrittsformular und das Einlageformular ausdrucken, ausfüllen und uns zuschicken.

 

Mitgliedschaft in der GartenCoop e. V. (Satzung) bedeutet:

  • Die Mitglieder tragen gemeinsam die Kosten des Betriebes.
  • Die Mitglieder nehmen an gemeinschaftlichen Bildungsveranstaltungen und Aktivitäten auf dem kooperierenden Hof sowie an Einsätzen im Verein teil.
  • Die Mitglieder zahlen eine Einlage von 400 € (Zahlung in Raten möglich).
  • Die Mitglieder nehmen an der jährlichen Mitgliederversammlung teil.
  • Alle Produkte unseres Hofes werden auf alle Mitglieder verteilt.

Mehr Informationen findet ihr in unserem Flyer (PDF) oder bei den "Häufig gestellten Fragen" (FAQ).

Mitglieder

Kontakt

Postanschrift:

Gartencoop Freiburg

Adlerstr. 12

79098 Freiburg i.Br.

 

Email: info_ät_gartencoop.org (_ät_ bitte durch @ ersetzen)

Telefon:

die Gartencoop – Vorstellung der Idee

ökologisch anbauen, solidarisch wirtschaften

 

Wir wollen eine selbstverwaltete, ökologische Landwirtschaftskooperative im Raum Freiburg gründen, die alle ihre Mitglieder mit pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln, insbesonders von Anfang an mit Gemüse versorgt. Ziel der Kooperative ist einen direkten Einfluss auf unsere Lebensmittelerzeugung zu erlangen. Im Rahmen einer solidarischen und gemeinschaftlichen Ökonomie, soll der Gemüseanbau und die Landwirtschaft ökologisch und klimagerecht betrieben werden.

 

Wir wollen durch Pflege des Bodens und seiner Fruchtbarkeit, der Luft- und Wärmehülle der Erde und der Gewässer, der Pflanzen und der Tiere einen Organismus schaffen, der Lebensgrundlage für den Menschen sein kann.

 

Darüber hinaus soll die Kooperative einen Bildungsauftrag im Sinne eines gemeinsamen Lernens erfüllen. Die Mitglieder der Kooperative bilden eine Gemeinschaft, die sich freiwillig und auf gegenseitigem Vertrauen begründet.

 

Die Gartenkooperative kann Ausgangspunkt einer gemeinschaftlichen Strategie werden, um den Folgen des Klimawandels, dem absehbaren Ende der fossilen Brennstoffe und der wachsenden Macht der Agrarindustrie in Zukunft etwas entgegenzusetzen.

 

Wir produzieren nicht für einen anonymen Markt, sondern umgehen die Marktlogik. Die Mitglieder der Kooperative kennen sich untereinander und produzieren solidarisch für alle. Saisonale und regional produzierte Produkte sollen über kurze Transportwege an die Gemeinschaft verteilt werden.

 

Wir sind der Überzeugung, dass Menschen und Gemeinschaften zu viel mehr fähig sind als sie sich in der Regel zutrauen. Große gesellschaftliche Änderungen entstehen dort, wo Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

 

Eines unserer Vorbilder ist das Modell der "Jardins de Cocagne" in Genf.

 

Auswege aus der Agrarindustrie - unsere politische Motivationen

Die konventionnelle Landwirtschaft hat keine Zukunft

In den letzten Jahren mehren sich die Stimmen von Wissenschaftlern, Organisationen und Institutionen, die zur Schlussfolgerung kommen, dass die konventionelle und industrielle Landwirtschaft keine Zukunft hat und dass das globale Ernährungssystem auf einen entscheidenden Wendepunkt zusteuert.

So wird beispielsweise im letzten Weltagrarbericht, der von 400 Wissenschaftlern aus mehreren Ländern verfasst und von 60 Staaten unterzeichnet wurde, ein totaler Kurswechsel der globalen Landwirtschaft gefordert.

Das aktuelle industrialisierte Agrarsystem ist anfällig für sich verändernde Bedingungen. Ein Zusammenkommen mehrerer Faktoren machen eine Umkehr dringend notwendig und unvermeidbar: der Klimawandel, das absehbare Ende der fossilen Brennstoffe (Peak oil), die Degradierung vieler Ökosysteme, die wachsende Weltbevölkerung und die Kontrolle der Lebensmittelindustrie über Saatgut, Handel, Land und zunehmend auch über Wasserressourcen.

Diese Texte sind noch in Arbeit und reflektieren den Stand unserer Diskussionen. Letzte Aktualisierung 8. Dezember 2009.


Links

Kooperativen, Initiativen und solidarische Landwirtschaft in der Region

  • Luzernenhof, Solidarische Landwirtschaft in Seefelden
  • Lebensgarten Dreisamtal, solidarischer Gemüsebau
  • GartenCoop Setzling (Hotzenwald) Kontakt | Interview
  • AMAPS´s im Elsass | Associacion pour le Maintien d ́une Agriculture Paysanne“ auf Deutsch übersetzt: „Verein zur Aufrechterhaltung einer bäuerlichen Landwirtschaft“.
  • Kaiserstühler Samengarten in Eichstetten homepage| Anfahrt
  • Die Regionalwert AG ist eine Bürgeraktiengesellschaft, durch die Landwirtschaft und Regionalwirtschaft rund um Freiburg sozial, ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig gestaltet wird.

Creative Commons

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