Garten-Cooperative startet Projekt

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Ein in Deutschland einzigartiges und zukunftsweisendes Projekt entsteht im Freiburger Umland: eine selbstverwaltete ökologische Gartenkooperative,  die alle ihre Mitglieder mit Gemüse  versorgt.

Sie  ist  ein Modell dafür, wie sich Menschen in einer von Erdöl unabhängigen Gesellschaft mit  selbst  angebauten Lebensmitteln  versorgen  können.  Die   Gartenkooperative ist Ausgangspunkt einer  gemeinschaftlichen  Strategie, um den Folgen des  Klimawandels, dem absehbaren  Ende der  fossilen Brennstoffe und der wachsenden  Macht der  Agrarindustrie  über  unsere Ernährung etwas entgegenzusetzen. Ziel der Kooperative  ist, einen direkten Einfluss  auf  unsere   Lebensmittelerzeugung zu erlangen und im Rahmen  einer solidarischen und gemeinschaftlichen Ökonomie Gemüse ökologisch und klimagerecht anzubauen.

Im Juli 2009 hat eine kleine Gruppe von Gärtnern und Klimaaktivisten aus Freiburg die Kooperative „Jardins de Cocagne“  in Genf besucht. Seit 30  Jahren versorgen sich dort bis zu 1.000 Menschen mit lokal angebautem Gemüse in einer Mischung aus professionellem Gemüsenanbau und aktiver Beteiligung ihrer Mitglieder am Leben und an der Arbeit in der Kooperative.

Inspiriert von dem erfolgreichen Konzept und dem solidarischen Leben in der Gartenkooperative hat sich in Freiburg mittlerweile eine Gruppe  von 15 engagierten Menschen gegründet, die  sich  regelmäßig trifft und konkrete Schritte plant, um hier eine ähnliche Initiative umzusetzen.

Zu  einem Vorstellungs-Abend im Oktober kamen bereits zirka 150 Interessierte. Rund 60 Menschen möchten aktives Mitglied werden und sich mit
ihren Fähigkeiten einbringen (Gärtnern, Finanzen, Bewässerung, Energie, etc),  sobald  das  Projekt  in  die Tat  umgesetzt wird. Die  große  positive Resonanz lässt auf ein vielversprechendes und erfolgreiches Projekt hoffen. Die größte Herausforderung der Garten-Coop ist, geeignetes Land in der Nähe von Freiburg zu finden: zwei bis drei Hektar im Umkreis von zehn bis 15 Kilometern um Freiburg; mit Wasserzugang und Idealerweise einer Scheune. Tipps, Anregungen und Unterstützung sind willkommen:

Aus Solarregio 4/09