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Die GartenCoop Freiburg ist eine SoLaWi*-Kooperative. Sie besteht aus einem landwirtschaftlichen Betrieb und einem Verein mit 290 Mitgliedern, die den Gemüseanbau solidarisch finanzieren, tatkräftig anpacken und sich die Ernte teilen.  Wir sind eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen verschiedenen Alters und haben 2009 unsere Kooperative gegründet.

Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, kollektives Eigentum in Selbstverwaltung, Bildung sind nur einige der Merkmale des Projektes. Seit Anfang 2011 wird auf rund 9 Hektar insbesondere Gemüse ökologisch und klimabewusst angebaut und in der Region Freiburg verteilt. Die Kooperative ist Ausgangspunkt einer gemeinschaftlichen Strategie, um den Folgen des Klimawandels, dem absehbaren Ende der fossilen Brennstoffe und der wachsenden Macht der Agroindustrie über unsere Ernährung etwas entgegenzusetzen.

* SoLaWi: Solidarische Landwirtschaft

Gartencoop nimmt neue Mitglieder auf - Infoveranstaltung im Strandcafé Do 15.12, 19-21h

Veröffentlicht: Dienstag, 1. November 2016

Zum 1.1.2017 sucht die Gartencoop Freiburg mehrere Nachfolger_innen für austretende Mitglieder. Diese Info-Veranstaltung ist für alle, die noch nicht lange in der Gartencoop dabei sind, Interessierte und Menschen, die jetzt neu dabei sein möchten.

Wir werden die Merkmale der solidarischen Landwirtschaft in der Gartencoop durchgehen, aus den Erfahrungen der letzten 6 Jahre erzählen und auf eure Fragen eingehen.

Empfehlung: vorher den Film über die Kooperative "die Strategie der krummen Gurken" anschauen

Wir fangen pünktlich um 19h an und hören um 21h, da danach die Kneipe beginnt und es im Café laut und unruhig wird.

Während der Kneipe gibt es die Gelegenheit sich informell auszutauschen, andere Gartencoopler_innen kennenzulernen, sowie auch Nägel mit Köpfen zu machen und der Kooperative beizutreten.

Burn fat - not Oil! Eine Einführung in die Verteilung der GartenCoop Freiburg

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

Gartencoop Freiburg sucht Gemüse-Gärtnerin

Veröffentlicht: Montag, 11. Juli 2016

Wir suchen ab der kommenden Saison und gerne auch zur baldigen Einarbeitung eine motivierte Gemüse-Gärtnerin für das Anbauteam der GartenCoop Freiburg. Die GartenCoop beinhaltet einen rund 8 ha umfassender SoLaWi/CSA Betrieb bei Bad Krozingen mit dem Schwerpunkt Gemüsebau. Unser Ziel ist die Versorgung von 300 Haushalten in einem solidarischen, kooperativen und nicht-kommerziellen Kontext.

ganze Ausschreibung lesen | Anbauplanung & Betriebsspiegel | Dokufilm

 

Agrikultour: MACHT Lebensmittel – Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juli 2016
Agrikultour: MACHT Lebensmittel!
Agrikultour: MACHT Lebensmittel –
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten … Und was verbindest du so mit Landwirtschaft?

Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!

Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht.

Hierfür sind wir auf der Straße und ziehen als „Agrikul-Tour“

in den Eschholzpark zum Festivalauftakt.

Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen.

Alte Version:

 
Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten ... Und was verbindest du so mit Landwirtschaft? 
 
Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!
 
Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht. Hierfür gehen wir im Rahmen des Agrikulturfestivals auf die Straße.
 
Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen. Wir rufen auf zur kreativen Beteiligung am "MACHT-Lebensmittel-"Umzug, hin zum diesjährigen Agrikulturfestival. 
 
Die angemeldete Demonstation "Agrikultour" mit Traktoren, Lasten-Fahrrädern und Musik beginnt am Freitag, den 22. Juli, um 16 Uhr auf dem Holzmarkt in Freiburg und zieht zum Agrikulturfestival im Eschholzpark (Stühlinger).
 
 
 


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by Dr. Radut