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Aktuelles

Gartencoop nimmt neue Mitglieder auf!

Veröffentlicht: Dienstag, 6. Juni 2017

Mach mit in der solidarischen Landwirtschaft! In den kommenden Wochen und Monaten werden wir mehrere Termine anbieten (Infostand, Filmvorführung, Hofführung, usw) an denen Interessierte mehr über unsere Solidarische Landwirtschaft erfahren und dem Projekt beitreten können.

Bei Interesse kontaktiert uns. Wir schicken euch eine Einladung zur nächsten Infoveranstaltung.

Empfehlung: vorher den Film über die Kooperative "die Strategie der krummen Gurken" anschauen

Gerne könnt ihr auch reinschnuppern und an einem unserer Mitgliedereinsätze teilnehmen (mittwochs und donnerstags Vormittag, und oft auch am Wochenende). Kontaktiert uns.

 

Kommende Termine:

So 18.6. - Hofführung in Tunsel und Vorstellung der Solawi , 15.45h

So 2.7.  - mobiler Infostand auf Fahrradanhänger beim "Freiburg Stimmt Ein"

So 16.7., 16h -  Führung durch die Gärtnerei und Vorstellung der Solawi , 18h Grillen , 20h Film

Burn fat - not Oil! Eine Einführung in die Verteilung der GartenCoop Freiburg

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

Gartencoop Freiburg sucht Gemüse-Gärtnerin

Veröffentlicht: Montag, 11. Juli 2016

Wir suchen ab der kommenden Saison und gerne auch zur baldigen Einarbeitung eine motivierte Gemüse-Gärtnerin für das Anbauteam der GartenCoop Freiburg. Die GartenCoop beinhaltet einen rund 8 ha umfassender SoLaWi/CSA Betrieb bei Bad Krozingen mit dem Schwerpunkt Gemüsebau. Unser Ziel ist die Versorgung von 300 Haushalten in einem solidarischen, kooperativen und nicht-kommerziellen Kontext.

ganze Ausschreibung lesen | Anbauplanung & Betriebsspiegel | Dokufilm

 

Agrikultour: MACHT Lebensmittel – Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juli 2016
Agrikultour: MACHT Lebensmittel!
Agrikultour: MACHT Lebensmittel –
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten … Und was verbindest du so mit Landwirtschaft?

Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!

Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht.

Hierfür sind wir auf der Straße und ziehen als „Agrikul-Tour“

in den Eschholzpark zum Festivalauftakt.

Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen.

Alte Version:

 
Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten ... Und was verbindest du so mit Landwirtschaft? 
 
Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!
 
Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht. Hierfür gehen wir im Rahmen des Agrikulturfestivals auf die Straße.
 
Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen. Wir rufen auf zur kreativen Beteiligung am "MACHT-Lebensmittel-"Umzug, hin zum diesjährigen Agrikulturfestival. 
 
Die angemeldete Demonstation "Agrikultour" mit Traktoren, Lasten-Fahrrädern und Musik beginnt am Freitag, den 22. Juli, um 16 Uhr auf dem Holzmarkt in Freiburg und zieht zum Agrikulturfestival im Eschholzpark (Stühlinger).
 
 
 

Rundfunk muss hörbar sein! Die GartenCoop unterstützt den Aufruf für einen besseren Empfang von Radio Dreyeckland

Veröffentlicht: Montag, 27. Juni 2016

Eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland

Eine Frequenz, die man kaum empfangen; ein Radio, das man nicht hören kann? Das scheint nicht nur uns, den Macherinnen und Machern von Radio Dreyeckland (RDL), am Sinn der Sache vorbei zu gehen. Auch von euch, den Hörerinnen und Hörern, erhalten wir immer wieder Klagen über den schlechten Empfang von RDL. Grund genug für das älteste Freie Radio der Bundesrepublik, mal wieder in den Ring zu steigen und um seine Existenz
zu kämpfen: um eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland! Darum hat RDL im Dezember eine Kampagne gestartet unter dem Motto "Mehr Wellen für RDL!" – mit einer Postkartenaktion, Infoständen u.a.

Radio Dreyeckland hat sich nun entschieden, seine Ansprüche auf eine Stützfrequenz für das Freiburger Stadtgebiet juristisch durchzusetzen. (Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 16.12.2005, den Artikel vom "Sonntag" vom 18.12.2005 und von der BZ vom 01.12.05 sowie unsere Pressemitteilung vom 14.10.2006 zum Urteil des VGH Mannheim und einen Artikel in der BZ vom 14.10.2006 dazu.)

March against Syngenta: 2.000 für eine ökologische und solidarische Landwirtschaft ohne Agrarmultis.

Veröffentlicht: Sonntag, 22. Mai 2016

Ein bunter Protestmarsch mit rund 2.000 Teilnehmer_innen aus der Schweiz, Südbaden und dem Elsass zog am Samstag den 21. Mai durch die Basler Innenstadt. Der „March against Monsanto & Syngenta“ zog bis zu den Toren des Agrarkonzerns Syngenta und forderte einen Stopp von Pestiziden, gentechnisch verändertem Saatgut und der Patentierung von Saatgut. Am gleichen Tag fanden ähnliche Mobilisierungen in mindestens 386 verschiedenen Städten weltweit statt.

Pressemitteilung | RDL zum MaSM | Soundcollage | Schwarzbuch Syngenta | Presse 1 2 3 | Redebeitrag

 

Ernährungsautonomie erreichen - Für eine relokalisierte, kooperative und ökologische Landwirtschaft.

Veröffentlicht: Freitag, 13. Mai 2016

Wir begrüßen die Initiative der Stadt Freiburg, die Studie „Regionaler Konsum in Freiburg“ in Auftrag gegeben und eine Auseinandersetzung um das Thema angestoßen zu haben. Wir sehen die Lebensmittelversorgung ebenfalls als zentrales Handlungsfeld, um soziale, Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen und teilen die vorgetragene Motivation, der aktuellen Situation dringend etwas entgegen setzen zu wollen. Über 40% der jährlichen globalen Treibhausgasemissionen sind dem Ernährungssektor zuzuschreiben [1]. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und gleichzeitig eine Chance, die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung in der Region auf vielen Ebenen positiv zu verändern.

Die Fragen, die nun im Raum stehen, sind: Welche Schlussfolgerungen sollen aus der Studie gezogen werden? Welche Art von regionaler Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion wollen wir in der Region fördern? Eine Bestandsaufnahme ist, wenn auch diese Studie gewisse Grenzen hat, ein guter erster Schritt. Als Akteurin der solidarischen Landwirtschaft in der Region möchten wir uns mit diesem Beitrag an einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung um die Frage relokalisierter Lebensmittelökonomie beteiligen.

Eine solidarische und ökologische Ernährungswende ist möglich. Jetzt gilt es, Handlungsperspektiven aufzuzeigen und die Lebensmittelversorgung in der Region fundamental zu verändern. Ganzen Artikel lesen

Communiqué zum rechtswidrigen Polizeieinsatz gegen die GartenCoop und COP21-Proteste in Südbaden

Veröffentlicht: Mittwoch, 23. März 2016

Im Sommer 2015 beteiligten wir uns, als Projekt der kleinbäuerlichen, solidarischen Landwirtschaft, an der Mobilisierung für globale Klimagerechtigkeit im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris. Als uns am 20. Juli die Fahrradkarawane „Alternatiba“ besuchte, bekamen wir ebenfalls Besuch von zahlreichen Streifenwagen und einer Hundestaffel, die das Dorf in Aufruhr versetzten (Pressemitteilung vom 25.07.2015). Ohne rechtliche Grundlage und ohne jegliche Gesprächsbereitschaft kamen die Polizisten in großer Zahl auf das landwirtschaftliche Betriebsgelände, um wegen vermeintlicher Verkehrsbehinderungen nahe dem AKW-Fessenheim alle Anwesenden zu kontrollieren. Im von uns angestoßenen Beschwerdeverfahren gegen die verantwortliche Freiburger Staatsanwaltschaft vor dem Amtsgericht entschied nun Ermittlungsrichter Klein zugunsten des Beschwerdeführers. Wenigstens wurden keine Daten an französische Behörden weitergegeben. Damals behaupteten die deutschen Polizisten fälschlicherweise, dass sie aufgrund eines französischen Rechtshilfeersuchens handeln würden. Die Polizeiaktion entbehrte tatsächlich jeglicher rechtlicher Grundlage – die Beamt_innen hätten unsere Rechtsbelehrungen ernst nehmen sollen.

Anbauinspiration für eine „Planwirtschaft von Unten“ - Anbauplanung der Gartencoop Freiburg

Veröffentlicht: Dienstag, 15. Dezember 2015

Ab dem Jahr 2009 entwickelte sich das erste Projekt einer Kooperative der solidarischen Landwirtschaft in der Region Freiburg. Inspiriert von älteren, vor allem norddeutschen CSA-Höfen, den Genfer „Jardins de Cocagne“ oder etwa der Kommunen- und Kooperativen Bewegung wie „Longo Mai“ entwickelte sich ein ausstrahlungsstarkes Projekt, in dem viele linke Ideale von Kollektiveigentum, Solidarität, Partizipation, Enthierarchisierung und Basisdemokratie versucht werden, um sie möglichst konsequent im Rahmen einer selbstverwalteten Gemüseproduktion umzusetzen.

Im folgenden wollen wir unsere Anbauplanungsunterlagen veröffentlichen, um das Erarbeitete zugänglich und anwendbar für alle zu machen. Als Inspiration und aus Solidarität mit den emanzipatorischen kleinbäuerlichen Widerständen für Ernährungsautonomie.

Hoffest 2015: Tunseler-Tunnel-Tanz 3.0

Veröffentlicht: Dienstag, 15. September 2015

Am Samstag 3. Oktober ab 14.30h lädt die GartenCoop zum diesjährigen Erntedank- und Hoffest auf die Hofstelle am Germanweg 8a in Tunsel-Bad-Krozingen ein. Eine gute Gelegenheit, ein lebendiges Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hautnah kennen zu lernen.

Neben Kaffee, Kuchen, erfrischenden Getränken und einem kalten/warmen Mitbringbuffet erwartet euch ein vielfältiges Kultur- und Kinderprogramm.

nachmittags ab 14:30h

  • Anita Bertolami & friend, die Schneebesen und Spülbürstenpuppen auf Cello Musik unnachahmbar tanzen lassen
  • Chorauftritte von Injoy Chor (Kirchzarten/Freiburg), La Chorale des Sans Noms (Lothringen) und The Core (Freiburg)
  • Geschichte-Erzählerin Kathinka Marcks, die Groß und Klein mit ihren fesselnden Erzählungen im Wortezelt begeistern wird
  • parallel dazu: Themen-Führungen durch den Hof und Infostände

 

Der Abend wird mit dem inzwischen traditionellen Forró Tanzworkshop eingeläutet. Kulinarisch wird er mit einer leckeren Suppe, Pizza vom Holzofen und Soli-Crêpes untermalt, bevor der Tunnel-Tanz um 19h mit Live-Musik im Folientunnel beginnt.

Dieses Jahr werden euch folgende Künstler_innen zum Abzappeln bringen:
 

  • stewmic (RoughOut, experimental trio aus Freiburg)
  • Monkuti Orchestra (Jazz & Afrobeat aus Paris)
  • Putte & Edgar (topmodern live grand beat rockin' aus Stuttgart)
  • danach DJ Iguana & DJ Ernesto aus Freiburg bis in die Nacht.

 

Power to the Bauer - Give Seeds a Chance!

Es gibt keine Parkplätze an der Hofstelle! Bitte an den Hauptstrassen parken, am Besten aber ÖPNV nutzen. Danke!

Letzter Zug nach Freiburg ab Bad Krozingen (0:44h). MFG Börse vor Ort.

Eintritt frei, Buffetbeiträge und Spenden willkommen

Veranstalterin: Gartencoop Freiburg e.V.

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