Jump to Navigation

Aktuelles

Die Strategie der krummen Gurken - Film über die Gartencoop Freiburg

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Dezember 2017

Als ein bewußt in die Gesellschaft ausstrahlendes Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hat die Gartencoop Freiburg in ihrem siebenjährigen Bestehen breite mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der Film "Die Strategie der krummen Gurken" des Medienkollektivs Cine Rebelde widmet sich ganz dieser basisdemokratischen, ökologischen und selbstorganisierten Initiative.

In unregelmäßigen Abständen zeigen wir diesen Film im Rahmen von Informationsveranstaltungen.

Nächster Termn: Mittwoch, 13.12. im Förstercafe, Forst u. Umweltinstitut, Uni Freiburg

Tennenbacher Str. 4, 79106 Freiburg

 

Infoveranstaltungen und Kennenlernen - Solidarische Landwirtschaft GartenCoop nimmt neue Mitglieder auf

Veröffentlicht: Dienstag, 28. November 2017

Seit 2011 bewirtschaften wir in Selbstverwaltung einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft 18 Kilometer südlich von Freiburg. Im markgräfler Dorf Tunsel sind die Mitglieder der Kooperative regelmäßig in den unterschiedlichsten Formen an der Herstellung ihrer eigenen Lebensmittel beteiligt. Wir produzieren Gemüse und Getreide mit 100% samenfesten Sorten, organisieren zahlreiche Bildungsveranstaltungen, teilen uns die Ernte – und die Risiken der Landwirtschaft.

Die Zielsetzungen der Initiative sind vielfältig und reichen von der Versorgung der Mitglieder mit regionalem, gesunden und schmackhaftem Gemüse bis hin zur experimentellen Entwicklung neuer radikalökologischer Anbaumethoden. Wesentlich im Solidargedanken ist es auch, tragfähige Arbeits- und Lebensbedingungen für die in der Kooperative Beschäftigten zu schaffen.

Aktuell sind in der Initiative Plätze frei und wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, die sich an der Umsetzung unserer Vision beteiligen wollen. Übernimm Verantwortung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft – werde Teil einer SoLaWi-Kooperative in der Region!

Die GartenCoop freut sich über neue Interessierte und bietet im  Dezember folgende Infoveranstaltungen in Freiburg und Tunsel/Bad-Krozingen an.

  • Mittwoch 13.12., 20 h bis 22 h, Förstercafé am Institut für Forst- und Umweltwissenschaften: Film "Die Strategie der krummen Gurken" anschließend Infoveranstaltung, Tennenbacher Str. 4, 79098 Freiburg

  • Freitag, 15.12., 18 h bis 20 h Infoveranstaltung im Strandcafé auf dem Grethergelände, Adlerstr.12, 79098 Freiburg

Logbuch SoLaWi Dezember 2017

Veröffentlicht: Montag, 27. November 2017

p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120%; }a:l
Logbuch SoLaWi - der monatliche PodCast rund um solidarische Landwirtschaft, alternative Anbaumethoden, Selbstorganisation und Selbstversorgung, Ernährungssouveränität und den Themen einer globalen Ernährung von unten - ist nach etwas über einjähriger Pause wieder da!
In dieser Sendung:

  • Die GartenCoop Freiburg - ein Projekt mit Strahlkraft in der siebten Saison. Eindrücke von der jährlichen Mitgliedervollversammlung

  • Die BienenCoop - ein Projekt um und mit Bienen, die, wie wir inzwischen wissen, nicht nur leckeren Honig herstellen, sondern eine Grundlage für unsere gesamte Landwirtschaft darstellen.

  • Und schließlich: Die SolaWalz - ein Aktivist geht auf Walz durch SoLaWi Projekte in Deutschland.

 

Ihr könnt den einstündigen Podcast hören bei eurem Freien Radio Dreyeckland RDLjeden 1. Donnerstag im Monat um 16:00 Uhr:  https://rdl.de/programmhinweis/logbuch-solawi-0

oder im Freien Radio Netz:   https://www.freie-radios.net/86176

 

 

 

 

Für Pressefreiheit und selbstverwaltete solidarische Strukturen!

Veröffentlicht: Montag, 4. September 2017

Am 25. August wurde das Medienportal linksunten.indymedia.org vom Bundesinnenminister verboten. In Freiburg erfolgten zeitgleich Hausdurchsuchungen in Privatwohnungen und dem autonomen Kulturzentrum KTS. Hierbei wurden an sämtlichen Orten zahlreiche Computer, Unterlagen und Geld beschlagnahmt. Die schnell publizierten Vorwürfe von Waffenfunden waren falsch und nicht haltbar. Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen und beklagen das repressive Vorgehen der Behörden. Mehr...

 

Regionale ökologische solidarische Landwirtschaft - macht mit!

Veröffentlicht: Dienstag, 6. Juni 2017

Mach mit in der solidarischen Landwirtschaft!

Wir sind ein großes Kollektiv mit rund 300 Beteiligten. In der Mitglieder-Gruppe gibt es aber durch Wegzug, Studienortwechsel, Aulsandaufenthalt und viele andere Faktoren immer auch einen gewissen Wechsel. Daher nimmt die Gartencoop eigentlich zu jeder Zeit auch neue Mitglieder auf.. Besonders günstig ist der Einstieg sowohl für die Mitglieder als auch für die Initiative zu Beginn des Jahres, jedoch kann ein Eintritt zu jedem Zeitpunkt erfolgen.

Wir bieten daher regelmäßig Info-Termine in unterschiedlichen Formaten an (Infostand, Filmvorführung, Hofführung, usw), an denen Interessierte mehr über unsere Solidarische Landwirtschaft erfahren und dem Projekt beitreten können.

Bei Interesse kontaktiert uns. Wir schicken euch gerne eine Einladung zur nächsten Infoveranstaltung.

Eine gute Informationsquelle ist der Film über die Kooperative "die Strategie der krummen Gurken", den wir in einigen Info-Veranstaltungen zeigen, den Ihr aber auch so kostenlos im Netz anschauen könnt (schaut in dem Link hier auf der Seite mit dem Reiter FILM nach.

Gerne könnt ihr auch reinschnuppern und an einem unserer Mitgliedereinsätze teilnehmen (mittwochs und donnerstags Vormittag, und oft auch am Wochenende). Kontaktiert uns.

 

Burn fat - not Oil! Eine Einführung in die Verteilung der GartenCoop Freiburg

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

Agrikultour: MACHT Lebensmittel – Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juli 2016
Agrikultour: MACHT Lebensmittel!
Agrikultour: MACHT Lebensmittel –
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft!

Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten … Und was verbindest du so mit Landwirtschaft?

Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!

Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht.

Hierfür sind wir auf der Straße und ziehen als „Agrikul-Tour“

in den Eschholzpark zum Festivalauftakt.

Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen.

Alte Version:

 
Glyphosat-Vergiftung, Bienensterben, Konzernfusionen, Billigmilch, prekäre Arbeit, Klima-Verwüstung, Landgrabbing, industrielle Massen-Tierhaltung, Saatgutmonopole, Bio-Piraterie, Nahrungsmittel-Spekulation, Monokulturwüsten ... Und was verbindest du so mit Landwirtschaft? 
 
Die derzeitige Machtverteilung in Ernährungsfragen ist nicht nur ungerecht, sie wird in den nächsten Jahrzehnten eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen sozialen und ökologischen Verwüstung oder dem Erhalt unseres Planeten spielen. Weiter-wie-bisher ist keine Lösung!
 
Wir wollen einen umfassenden gesellschaftlichen Strukturwandel anstoßen, der eine kleinteilige, relokalisierte, sozial-gerechtere und ökologischere Lebensmittelproduktion und Ressourcenverteilung einfordert und vor allem fördert und möglich macht. Hierfür gehen wir im Rahmen des Agrikulturfestivals auf die Straße.
 
Wir stellen die jetzige Machtverteilung im Agrar-Sektor in Frage und wollen Perspektiven eines Übergangs zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft aufzeigen. Wir rufen auf zur kreativen Beteiligung am "MACHT-Lebensmittel-"Umzug, hin zum diesjährigen Agrikulturfestival. 
 
Die angemeldete Demonstation "Agrikultour" mit Traktoren, Lasten-Fahrrädern und Musik beginnt am Freitag, den 22. Juli, um 16 Uhr auf dem Holzmarkt in Freiburg und zieht zum Agrikulturfestival im Eschholzpark (Stühlinger).
 
 
 

Rundfunk muss hörbar sein! Die GartenCoop unterstützt den Aufruf für einen besseren Empfang von Radio Dreyeckland

Veröffentlicht: Montag, 27. Juni 2016

Eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland

Eine Frequenz, die man kaum empfangen; ein Radio, das man nicht hören kann? Das scheint nicht nur uns, den Macherinnen und Machern von Radio Dreyeckland (RDL), am Sinn der Sache vorbei zu gehen. Auch von euch, den Hörerinnen und Hörern, erhalten wir immer wieder Klagen über den schlechten Empfang von RDL. Grund genug für das älteste Freie Radio der Bundesrepublik, mal wieder in den Ring zu steigen und um seine Existenz
zu kämpfen: um eine hörbare Frequenz für Radio Dreyeckland! Darum hat RDL im Dezember eine Kampagne gestartet unter dem Motto "Mehr Wellen für RDL!" – mit einer Postkartenaktion, Infoständen u.a.

Radio Dreyeckland hat sich nun entschieden, seine Ansprüche auf eine Stützfrequenz für das Freiburger Stadtgebiet juristisch durchzusetzen. (Siehe dazu auch unsere Pressemitteilung vom 16.12.2005, den Artikel vom "Sonntag" vom 18.12.2005 und von der BZ vom 01.12.05 sowie unsere Pressemitteilung vom 14.10.2006 zum Urteil des VGH Mannheim und einen Artikel in der BZ vom 14.10.2006 dazu.)

March against Syngenta: 2.000 für eine ökologische und solidarische Landwirtschaft ohne Agrarmultis.

Veröffentlicht: Sonntag, 22. Mai 2016

Ein bunter Protestmarsch mit rund 2.000 Teilnehmer_innen aus der Schweiz, Südbaden und dem Elsass zog am Samstag den 21. Mai durch die Basler Innenstadt. Der „March against Monsanto & Syngenta“ zog bis zu den Toren des Agrarkonzerns Syngenta und forderte einen Stopp von Pestiziden, gentechnisch verändertem Saatgut und der Patentierung von Saatgut. Am gleichen Tag fanden ähnliche Mobilisierungen in mindestens 386 verschiedenen Städten weltweit statt.

Pressemitteilung | RDL zum MaSM | Soundcollage | Schwarzbuch Syngenta | Presse 1 2 3 | Redebeitrag

 

Ernährungsautonomie erreichen - Für eine relokalisierte, kooperative und ökologische Landwirtschaft.

Veröffentlicht: Freitag, 13. Mai 2016

Wir begrüßen die Initiative der Stadt Freiburg, die Studie „Regionaler Konsum in Freiburg“ in Auftrag gegeben und eine Auseinandersetzung um das Thema angestoßen zu haben. Wir sehen die Lebensmittelversorgung ebenfalls als zentrales Handlungsfeld, um soziale, Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen und teilen die vorgetragene Motivation, der aktuellen Situation dringend etwas entgegen setzen zu wollen. Über 40% der jährlichen globalen Treibhausgasemissionen sind dem Ernährungssektor zuzuschreiben [1]. Hier besteht dringender Handlungsbedarf und gleichzeitig eine Chance, die Landwirtschaft und Lebensmittelversorgung in der Region auf vielen Ebenen positiv zu verändern.

Die Fragen, die nun im Raum stehen, sind: Welche Schlussfolgerungen sollen aus der Studie gezogen werden? Welche Art von regionaler Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion wollen wir in der Region fördern? Eine Bestandsaufnahme ist, wenn auch diese Studie gewisse Grenzen hat, ein guter erster Schritt. Als Akteurin der solidarischen Landwirtschaft in der Region möchten wir uns mit diesem Beitrag an einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung um die Frage relokalisierter Lebensmittelökonomie beteiligen.

Eine solidarische und ökologische Ernährungswende ist möglich. Jetzt gilt es, Handlungsperspektiven aufzuzeigen und die Lebensmittelversorgung in der Region fundamental zu verändern. Ganzen Artikel lesen

Seiten



Main menu 2

by Dr. Radut