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Aktuelles

Tag des bäuerlichen Widerstands - Via Campesina Aktionstag Mi. 17.April 2019 in Freiburg

Veröffentlicht: Dienstag, 29. Januar 2019

Am 17. April 1996 protestierten 1.500 Bäuerinnen und Bauern der Bewegung der landlosen Landarbeiter*innen (MST) in Brasilien. Sie besetzten und blockierten eine Autobahn im Amazonas mit der Absicht für eine solidarische Agrarreform Druck auf die Regierungen auszuüben. Der Ort erlangte durch die staatliche Niederschlagung des Protestes traurige Berühmtheit - 22 Menschen wurden an diesem Tag von der Militärpolizei getötet und 69 zum Teil schwerverletzt. Die eingesetzten Militärpolizisten feuerten Tränengas und scharfe Munition aus Maschinengewehren auf die Demonstrant*innen und setzten damit das Interesse der Großgrundbesitzer und Kapitalist*innen durch. Der 17. April wurde zum globalen Aktionstag der kleinbäuer- lichen Kämpfe des Netzwerks Vía Campesina.

Wir wollen die Kämpfe der Kleinbäuer*innen an diesem Tag auch in Freiburg ins öffentliche Bewusstsein rücken. Denn das weltweite Diktat der Agro-Industriellen und die  Verneinung solidarischer Globalisierung geht uns alle an.

Wie jedes Jahr wollen wir die Kämpfe der Kleinbäuer*innen an diesem Tag ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dies tut auch in der AlNatura-Clean-City Freiburg Not. Denn nicht nur befinden wir uns am Oberrhein in einem viel zu wenig beachteten und schöngewaschenen Zentrum der Agrarindustrie-Krise – Auch ist es wichtig zu begreifen, dass diese Krise nicht durch grünen Konsum, Jutetaschen und Hanfdämmung aus fairem Handel zu lösen ist. Wir gedenken denjenigen die Widerstand geleistet haben und solidarisieren uns mit allen, die heute kleinbäuerliche Kämpfe ausfechten.

Konkret wird es an dem Tag eine kleine Aktion auf dem Stühlingermarkt geben. Nachmittags um 17:30 Uhr geht es auf dem Platz der alten Synagoge weiter mit einer Kundgebung, mobiler Saatgutbörse und einem Quiz zu kleinbäuerlichen Herausforderungen. Ab 19:00 Uhr gibt es Vokü und ab 20:30 Uhr Open-Air Kino im Stühlinger Park.

Kommt zahlreich,macht mit, hört zu, tragt weiter - eine andere Landwirtschaft ist möglich!

 

 

Sa 1.6, 14h: Hofführung für Interessierte - Vorstellung der Gartencoop und unserer Solidarischen Landwirtschaft

Veröffentlicht: Dienstag, 29. Januar 2019

Wir erläutern das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft und zeigen euch die hofnahen Beete und Tunnel, mit einigen unserer rund 70 Gemüsekulturen.

Los geht's um 14h auf der Hofstelle im Germanweg 8a, 79189 Tunsel

Die GartenCoop Freiburg setzt ein erfolgreiches Modell solidarischer Landwirtschaft um. Aktuell teilen sich 266 Mitglieder die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb in Stadtnähe und tragen gemeinsam die Kosten und Risiken der Landwirtschaft. Die gesamte Ernte – ob gut oder schlecht, krumm oder gerade – wird auf alle Mitglieder verteilt. Ein konsequenter ökologischer Anbau, Saisonalität, 100% samenfeste Sorten, kurze Wege, solidarische Ökonomie, kollektives Eigentum, Bildung, sowie mit anpacken in der Landwirtschaft sind nur einige der vielen Merkmale des Projekts.

Die Gartencoop nimmt neue Mitglieder auf.

 

 

Logbuch SoLaWi im April 2019

Veröffentlicht: Sonntag, 27. Januar 2019

Logbuch SoLaWi - der monatliche Podcast rund um solidarische Landwirtschaft, alternative Anbaumethoden, Selbstorganisation und Selbstversorgung, Ernährungssouveränität und den Themen einer globalen Ernährung von unten.
In der April-Ausgabe 2019:  Special zu Mikroplastik

*Was ist Mikroplastik und warum haben wir und der Planet ein Problem damit

*Die Plastiksuppe: unsere Meere enthalten bald mehr Mikroplastik als Fische

*Die EU-Richtlinie zur Reduktion von Plastikmüll

*Edukatives Angebot der Ökostation Freiburg für Schulen zu Mikroplastik

am 05.04. 16.00 bis 17.00 Uhr auf RDL 102.3 oder livestream rdl.de

oder über podcast

 

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Mach mit bei der Garten Coop

Veröffentlicht: Mittwoch, 28. November 2018

Die Garten Coop Freiburg ist eine selbstorganisierte, basisdemokratische Initiative der solidarischen Landwirtschaft. Wir sind bereits rund 250 ganz unterschiedliche Menschen und Haushalte, die mit ihren jeweiligen Möglichkeiten, Neigungen, Begabungen und Interessen an der gemeinsamen Realisierung einer regionalen, ökologischen und solidarischen Selbstversorgung arbeiten. Die Initiative und ihre Anbaufläche ist jedoch auf rund 290 Menschen ausgelegt - wir brauchen daher dich/euch und würden uns sehr freuen, wenn ihr mit uns die gemeinsame Utopie leben wollt.

Infos findet zur Mitgliedschaft findet ihr hier

Es besteht die Möglichkeit einer Probemitgliedschaft

Wenn du dir vorstellen kannst, Teil unserer Initiative zu werden, nimm am besten gleich Kontakt auf über info@gartencoop.org 

Du bist ein/e erfahrene/r Gemüsengärtner/in? Dann brauchen wir dich auch! Stellenangebot

 

 

 

 

 

Probemitgliedschaft bei der Gartencoop

Veröffentlicht: Freitag, 3. August 2018

Du hast schon von der Gartencoop gehört oder dich vielleicht über Veranstaltungen oder den Film weiter informiert? Du bist dennoch nicht sicher, ob die Gartencoop der Weg für dich ist, um in Zukunft an gesundes, regionales und solidarisch hergestelltes Biogemüse zu kommen?

Dann ist die Probemitgliedschaft die Möglichkeit für dich, um Klarheit zu gewinnen und so funktioniert es:

Dauer: 4 Wochen, Start jeweils zu Monatsbeginn

Gemüseabholung: Verteilpunkt Studierendenhaus, Belfortstr. 24, 79098 Freiburg oder direkt an der Hofstelle Tunsel, Germanweg 8a.

Kosten: Spende nach Selbsteinschätzung (der monatliche Orientierungswert für eine reguläre Mitgliedschaft liegt bei 84 Euro, gemäß dem Konzept ist dies lediglich eine Orientierung, die unter- wie überschritten werden kann und soll, je nach persönlicher Lage und eben Selbsteinschätzung)

Integration: Am Verteilpunkt erfährst du etwas über das Funktionieren der Coop. Es besteht die (freiwillige) Möglichkeit, sich mindestens einmal (Mittwochs, Donnerstags oder am Wochenende) auf der Hofstelle direkt an der Gemüseproduktion zu beteiligen und weitere Einblicke zu bekommen.

Dauer: zu Beginn der 4. Woche erhältst du eine Mail, ob du reguläres Mitglied werden möchtest.

Wenn das nicht der Fall ist, endet die Probemitgliedschaft ohne weitere Formalitäten nach 4 Wochen. Also mache den ersten Schritt: schreibe uns an probe@gartencoop.org

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Gartencoop Hoffest 2018

Veröffentlicht: Donnerstag, 2. August 2018

Am Samstag 6. Oktober ab 14h lädt die GartenCoop zum diesjährigen Erntedank- und Hoffest auf die Hofstelle am Germanweg 8a in Tunsel-Bad-Krozingen ein.

Eine gute Gelegenheit, ein lebendiges Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hautnah kennen zu lernen!

Neben Kaffee, Kuchen, erfrischenden Getränken, Crêpes und Sandwiches, und einem kalten/warmen Mitbringbuffet erwartet euch nachmittags ab 14h ein buntes Kultur- und Familienprogramm mit u.a.:

Geschichten-Erzählerin, Clowneske Kellnerin Luise alias Inga Siebel (nicht nur für Erwachsene), Zauberer Phillip Flint - moderne Magie (nicht nur für Kinder), Themen-Führungen und einem fetzigen Kinderprogramm.

Der Abend wird mit dem inzwischen traditionellen Forró Tanzworkshop eingeläutet. Dieses Jahr werden euch folgende Künstler*innen zum Abzappeln bringen: Forró na hora, Xenosophie und Colophonium, danach DJane Iguana im Tanztunnel.

Es gibt keine Parkplätze an der Hofstelle! Bitte auf die Parkhinweise und Parklotsen achten. Am Besten aber ÖPNV nutzen (Letzter Zug nach Freiburg ab Bad Krozingen 0:44h.). Danke!
Buffetbeiträge-vor Allem Kuchen und leckere Dips und Spenden am Eingang willkommen. Veranstalterin: Gartencoop Freiburg e.V.

Programm:  Hofführung (was ist Solidarische Landwirtschaft?) - Clowneske Kellnerin Luise alias Inga Siebel (nicht nur für Erwachsene) - Zauberer Phillip Flint - moderne Magie (nicht nur für Kinder) Geschichtenerzählen für Kinder (Katharina Marcks) - Chorale sans noms (Lothringen)  Forro Tanzworkshop Geschichten für Alle am Feuer (Katharina Marcks) Konzerte auf dem Hof Forró na hora - Xenosophie - Kolophonium Ab 21 Uhr DJ Iguana, Cocktails und Pizza im Tunnel und großes Feuer davor

Gartencoop in der Badischen Zeitung: "Alte Sorten sind gefragt"

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Juni 2018

Beim Samenfest im Bad Krozinger Ortsteil Tunsel standen Pflanzen im Mittelpunkt, die sich selbst reproduzieren können. Von Anne Freyer.

BAD KROZINGEN-TUNSEL. Mit einem Wortspiel feierte der in Tunsel ansässige Verein "Gartencoop Freiburg" sein diesjähriges Sommerfest, hatte er doch den Begriff "samenfest" kurzerhand zum Titel gemacht. Damit war auch schon umrissen, was sich der ökologische Landbau auf die Fahnen geschrieben hat: eine Entwicklung weg von der Hybridzüchtung, hin zum Anbau samenfester Pflanzensorten.

Mehr | BZ

 

 

Die Strategie der krummen Gurken - Film über die Gartencoop Freiburg

Veröffentlicht: Donnerstag, 7. Dezember 2017

Als ein bewußt in die Gesellschaft ausstrahlendes Projekt der Solidarischen Landwirtschaft hat die Gartencoop Freiburg in ihrem siebenjährigen Bestehen breite mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der Film "Die Strategie der krummen Gurken" des Medienkollektivs Cine Rebelde widmet sich ganz dieser basisdemokratischen, ökologischen und selbstorganisierten Initiative.

In unregelmäßigen Abständen zeigen wir diesen Film im Rahmen von Informationsveranstaltungen.

Nächster Termin: Montag 16. Juli, 20 Uhr Filmvorführung im Kommunalen Kino Freiburg, Alter Wiehre Bahnhof

 

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Infoveranstaltungen und Kennenlernen - Solidarische Landwirtschaft GartenCoop nimmt neue Mitglieder auf

Veröffentlicht: Dienstag, 28. November 2017

Seit 2011 bewirtschaften wir in Selbstverwaltung einen Betrieb der solidarischen Landwirtschaft 18 Kilometer südlich von Freiburg. Im markgräfler Dorf Tunsel sind die Mitglieder der Kooperative regelmäßig in den unterschiedlichsten Formen an der Herstellung ihrer eigenen Lebensmittel beteiligt. Wir produzieren Gemüse und Getreide mit 100% samenfesten Sorten, organisieren zahlreiche Bildungsveranstaltungen, teilen uns die Ernte &ndash; und die Risiken der Landwirtschaft.
Die Zielsetzungen der Initiative sind vielfältig und reichen von der Versorgung der Mitglieder mit regionalem, gesunden und schmackhaftem Gemüse bis hin zur experimentellen Entwicklung neuer radikalökologischer Anbaumethoden. Wesentlich im Solidargedanken ist es auch, tragfähige Arbeits- und Lebensbedingungen für die in der Kooperative Beschäftigten zu schaffen.
Aktuell sind in der Initiative Plätze frei und wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, die sich an der Umsetzung unserer Vision beteiligen wollen. Übernimm Verantwortung für eine zukunftsfähige Landwirtschaft: werde Teil einer SoLaWi-Kooperative in der Region!
Die GartenCoop freut sich über neue Interessierte - schreibt uns einfach eine Mail info_ät_ gartencoop.org (ät bitte durch das Zeichen ersetzen) oder kommt zu der nächsten Infoveranstalung (Termine werden auch hier auf der Seite gepostet).

 

Nächste Termine:

13.04.2018 20:00 Infoveranstaltung der GartenCoop Freiburg in Merzhausen. Das Treffen findet im Mietshäusersyndikat Kommunita Lotta, Herchersgarten 20, statt. Es wird der Dokumentarfilm über die GartenCoop, die Strategie der krummen Gurken, gezeigt und danach ist noch Raum für Fragen und Austausch. Ein Verteilpunkt befindet sich im Haus.

 

 

Die GartenCoop Freiburg - ein (unvollständiger) Rückblick und unsere Ziele und Utipien

Veröffentlicht: Dienstag, 26. Juli 2016

Als Fortführung der Anbauinspiration für eine solidarische Planwirtschaft von Unten wollen wir die Motivation und Ziele hinter unserer Verteilungsstruktur in der GartenCoop dokumentieren.

 

Wie alles begann .....

Die GartenCoop entstand 2009 als eine Initiative von GärtnerInnen, LandwirtInnen, KlimaaktivistInnen und Aktiven anderer sozialer Bewegungen. Neben einem konsequenten ökologischen Anbau und einer möglichst basisdemokratischen Entscheidungsfindung waren klimapolitische Ziele von Anfang an fest im Projekt verankert. Ein wichtiges Dokument in unserem Gründungsprozess war der Weltagrarbericht, der sich auch explizit mit dem Thema Klima und Energie auseinandersetzt:

31% der Klimagasemissionen schreibt der Weltklimarat IPCC direkt der Landwirtschaft und veränderter Landnutzung zu. Verarbeitung, Transport, Kühlung, Erhitzung, Zubereitung und Entsorgung von Lebensmitteln hinzugerechnet, die der IPCC in anderen Sektoren verbucht, ergibt, dass über 40% aller Emissionen davon abhängen, wie wir uns ernähren und Landwirtschaft betreiben.

Bewusst entschieden wir uns dagegen, unsere Folientunnel zu beheizen oder unser Lager mit externem Energieinput zu kühlen. Ein möglichst geschlossener Düngekreislauf mit eigener Mutterkuhherde und Kompostierung ist unser Ziel, um so wenig wie möglich externen Dünger einkaufen zu müssen. Aber auch nachdem das Gemüse geerntet ist, benötigt es Energie, um die Lebensmittel zu den Mitgliedern zu bringen.

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by Dr. Radut